Credit Suisse Sports Awards 2010

Samstag, 11. Dezember 2010
Live auf SF1, TSR2, RSI2 und
HD suisse ab 20.05 Uhr
 

Nominierte Sportler

Foto: Keystone
Diego Benaglio. Die Schweizer Fussball-Nationalmannschaft kann mit Diego Benaglio auf einen Goalie von Weltklasse zählen. Der 26-jährige Zürcher wäre vermutlich sogar im Torhüter-Land Deutschland die erste Wahl in der Nationalelf. Mit konstanten Topleistungen und zahllosen Paraden war er heuer einer der Baumeister des ersten Meistertitels in der Vereinsgeschichte des VfL Wolfsburg. Dass die Niedersachsen den Vertrag mit dem Schweizer bis ins Jahr 2013 verlängerten, überraschte nicht.
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Fabian Cancellara. Der 28-jährige Radprofi und Olympiasieger reiht Erfolg an Erfolg. Das triumphalste Gefühl erlebte er am 21. Juni im vertrauten Bern, wo er sich von Tausenden begeisterter Fans für den Sieg in der Tour de Suisse feiern liess. Die unvergleichlichen Fähigkeiten im Zeitfahren trugen ihm abermals einen Etappensieg an der Tour de France und für einige Tage das begehrte Maillot Jaune ein. Im WM-Zeitfahren in Mendrisio schliesslich degradierte er alle Gegner zu Statisten.
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Dario Cologna. Seit Neuem ist der weltbeste Langläufer ein Schweizer: Dario Cologna. Der 23-jährige, stille und bescheidene Münstertaler gewann in der ersten Januarwoche die Tour de Ski, den wichtigsten Dauerwettbewerb innerhalb des Weltcup-Winters. Nach einer kleinen Baisse – an den Weltmeisterschaften blieb er ohne Medaille – zeigte er sich am Ende der Saison wieder in der besten Form und gewann als erster Schweizer der Sportgeschichte die Gesamtwertung im Weltcup.
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Didier Cuche. Wie ein guter Rotwein wird der 34-jährige Neuenburger mit dem Alter besser. Die Höhepunkte der Saison setzte er in Val d’Isère mit dem WM-Titel im Super-G und WM-Silber in der Abfahrt. Die Dauerleistung liess er sich mit der kleinen Kristallkugel im Riesenslalom belohnen. Je ein dritter Platz im Gesamt-Weltcup und im Abfahrts-Weltcup vervollständigen die eindrucksvolle Bilanz. Den neuen Winter hat er im gleichen Stil angefangen: Sieg im Weltcup-Prolog, im Riesenslalom von Sölden.
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Didier Defago. Mit 32 Jahren ist der Welschwalliser aus Morgins im (vorläufigen) Zenit seiner Skirennfahrer-Karriere angelangt. Mitte Januar gelang ihm das begehrteste und selten realisierte Double im alpinen Skisport: Er gewann die beiden Abfahrtsklassiker am Lauberhorn in Wengen und am Hahnenkamm in Kitzbühel. Der frühere Juniorenweltmeister im Super-G galt als ewiges Talent, mit diesen beiden Siegen hat er seine Klasse bewiesen. An der WM in Val d’Isère verpasste er eine Medaille als Vierter der Super-Kombination nur knapp.
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Roger Federer. Nach vielen tollen Jahren erlebte der 28-jährige Tennis-Superstar und Jungvater 2009 sein vielleicht bestes. Mit dem ersten Sieg in Paris komplettierte er den Karriere-Grand-Slam. Kurz danach triumphierte er zum sechsten Mal in Wimbledon und löste mit seinem 15. Grand-Slam-Titel Rekordhalter Pete Sampras ab. An den weiteren Majorturnieren in Melbourne und New York stand er im Final. Dank dieser Topleistungen eroberte er die Nummer-1-Position in der Weltrangliste von Rafael Nadal zurück.
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Daniel Hubmanm. Seit 2007 ist der 26-Jährige aus Eschlikon TG OL-Profi. Die Arbeit hat sich nun bezahlt gemacht, Daniel Hubmann ist heute das männliche Pendant zur dreifachen Schweizer Sportlerin Simone Niggli-Luder. An den Weltmeisterschaften in Ungarn zeigte er sich in allerbester Verfassung. Er errang auf der Langstrecke, der Königsdisziplin, den zweiten Einzel-WM-Titel seiner Karriere und rundete die WM-Bilanz mit Silber auf der Mittelstrecke und Bronze im Sprint ab. Zudem triumphierte er im Gesamt-Weltcup.
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Carlo Janka. Der 23-jährige Bündner aus Obersaxen ist ein neuer Stern in der wiedererstarkten Mannschaft der Schweizer Alpinen. Als sensationeller Zweiter der Abfahrt von Lake Louise mit der Startnummer 65 tauchte er am 29. November 2008 gleichsam aus dem Nichts auf. Es folgte ein grandioser Winter, in dem Carlo Janka sich in Val d’Isère zum ersten Schweizer Riesenslalom-Weltmeister seit acht Jahren krönen liess. Nur fünf Tage zuvor hatte er WM-Bronze in der Abfahrt geholt.
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Nino Schurter. In einer engen Konkurrenz unter den erfolgreichen Schweizer Mountainbike-Fahrern hat sich der erst 23-jährige Bündner nunmehr klar an die Spitze gesetzt. Nach der Bronzemedaille an den Olympischen Spielen 2008 in Peking steigerte sich Nino Schurter 2009 noch einmal: Er liess sich im September in Australiens Hauptstadt Canberra als jüngster Weltmeister der Geschichte feiern. Der Aufbau geht nun weiter in Richtung Olympia 2012 in London. Dort will er als Goldfavorit starten.
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Mark Streit. Der 31-jährige Berner ist der beste Schweizer Eishockey-Feldspieler. Er hat sich in der führenden Liga der Welt, der National Hockey League (NHL), einen Namen gemacht. Letzte Saison vollbrachte er Aussergewöhnliches: Als erster Schweizer wurde er ins NHL All-Star Game berufen; mit 56 Skorerpunkten war er der siebtbeste Verteidiger der Liga und der klar beste Skorer der New York Islanders; obwohl sein Team ein Minus von 78 Toren aufwies, brachte es Streit persönlich auf eine Plus-6-Bilanz.