Wahlresultate Teams
1. ZSC Lions, Eishockey
2. Fussball Nationalmannschaft
3. FC Zürich, Fussball
Team
Acht Monate vor dem verblüffenden Coup im Victoria Cup waren die ZSC Lions zunächst zu Euro-Lions mutiert - und zwar in jeglicher Beziehung. Das Löwen-Rudel war in der Champions League nicht mehr zu stoppen. Keines der acht schwierigen Spiele gegen die besten Teams aus Russland, Schweden, Finnland und Tschechien verloren die Zürcher. Das Torverhältnis von 37:17 ist das statistische Dokument der Traum-Performance. Die beispiellose Siegesserie trug dem ZSC neben sportlichem Ruhm zusätzlich gegen 2,5 Millionen Franken an Prämien ein.
Mit einer epochalen Leistung deklassierten die Lions im Champions-League-Final in Rapperswil den russischen Top-Klub Metallurg Magnitogorsk, der in den letzten Jahren dreimal die Meisterschaft und den Europacup gewonnen hatte. Damit löste das von Headcoach Sean Simpson ausnahmslos perfekt vorbereitete Team sogar im Land des Hockey-Weltmeisters landesweite Schlagzeilen aus. Die russische Agentur "Interfax" schrieb von einem Ehrverlust; nie zuvor war eine russische Klub-Equipe in einem entscheidenden Spiel derart vorgeführt worden.
Dass der sportliche Horizont der Lions aber nicht schon im Ural endet, demonstrierten die Gipfelstürmer beim Duell mit den Chicago Blackhawks. Die Dollar-Millionäre aus der NHL, der weltbesten Liga, die beim Warm-up in Zürich den HC Davos zu einer Junioren-Mannschaft degradiert hatten, wurden von einem fehler- und respektlosen ZSC nach allen Regeln der Kunst ausmanövriert. Mit dem Sieg im Victoria Cup haben die Lions dort Eishockey-Schlagzeilen produziert, wo es zählt: in Nordamerika.








